 |
 |
 |
Chronik
|
Im Jahr 2008 - 100 Jahre Fußball in Anspach -
|
Die Fußballgeschichte der SG Anspach ist heute ganze 100 Jahre alt. Zwei schlimme Kriege hat der Verein in dieser Zeit überstanden, zwei Nachkriegszeiten mit wirtschaftlichem Zusammenbruch, mit Wiederbeginn und Neuaufbau. . 100 Jahre Sport mit Spaß, 100 Jahre Geselligkeit, soziales Engagement für junge Menschen. Viele haben sich für den Verein eingesetzt, haben für ihn gelebt, unzählige Freundschaften sind hier bei uns im Verein entstanden.
100 Jahre, das ist eine Zeitspanne mit Höhen und Tiefen, Hoffnungen und Enttäuschungen, Erfolgen und Niederlagen. Es gehört zu unserer menschlichen Natur, dass man sich bei solch einem Jubiläum lieber an die sonnigen Tage, an die freudigen Höhepunkte erinnert als an die traurigen und weniger erfreulichen Zeiten. Aber es ist auch geboten, die dunklen Tage nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Alle Höhen und Tiefen dieser Zeitepochen aufzuzeichnen wäre sehr schwierig und würde auch den Rahmen dieser Festschrift sprengen. Deswegen werden auch einige Details auf der Stecke bleiben. Wir haben aber trotzdem versucht, das wechselvolle Geschehen unserer Fußballabteilung so gut wie möglich darzustellen, ohne jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.
|
|
|
SG Anspach Abteilung Fußball ab 1908
|
Blättern wir einmal zurück in das Jahr 1908, in eine Zeit, als „König Fußball“ in Deutschland noch keineswegs fest etabliert war und gerade erst begonnen hatte, seinen Siegeszug von England aus über die ganze Welt anzutreten. Es ist heute kaum mehr vorstellbar, welches Wagnis in dieser Zeit junge Fußballspieler auf sich nahmen, welche Widerstände aus der Schule, der Öffentlichkeit und dem Elternhaus es zu überwinden galt. Der Fußball wurde „über die Schulter“ betrachtet und hatte alles andere als eine gesellschaftliche Anerkennung.
Im Gegensatz zu den Handballern, die erst Ende der zwanziger Jahre in Erscheinung traten, hatte sich der „1. Fußballverein“ schon 1908 zusammengefunden. Gründer waren u.a. die Herren Kutt und Pritz. Weitere Namen von den Gründungsmitgliedern sind leider nicht mehr bekannt, Protokolle oder sonstige Schriftstücke sind nicht mehr auffindbar. Von einem durchgeplanten Spielbetrieb mit Auf- und Abstiegsmöglichkeiten in einer organisierten Spielklasse konnte freilich keine Rede sein. Von der Spieltechnik her reichte es zu recht anspruchslosen Freundschaftsspielen, die jedoch großes Vergnügen bereiteten. Bis zum ersten Weltkrieg wurden die Freundschaftsspiele auf dem Sportplatz " Am Eselspfad ausgetragen. Während des Krieges ruhte der Spielbetrieb gänzlich bis ins Jahr 1921. Man stellte sich unter die "Vereinsaufsicht" der " Freien Turner " und musste sich infolgedessen den Regeln des " Süddeutschen Arbeiter-, Turn- und Sportverbandes" unterwerfen. Der zu Anfang der zwanziger Jahre in Eigenleistung gebaute Sportplatz an der oberen Feldbergstraße eröffnete viel präzisere Spielmethoden als die eher zum "Bolzen" geeignete holprige Gemeindewiese am "Eselspfad".
|
|
|
Training vor 80 Jahren
|
|
Trainingseindrücke aus dem Jahr 1924. Das Training fand auf der Gemeindewiese am Eselspfad statt.
|
|
|
|
Fußball in den Kriegsjahren war kaum möglich
|
Damals machten sich die Herren Emil Kutt, Friedrich Eich und Alfred Roos einen Namen für den Anspacher Fußball. Allerdings trennten sich die politisch "links außen" agierenden Spieler nach wenigen Jahren und bildeten unter der Bezeichnung "Roter Sport" einen eigenen Verein, in dem folgende Spieler herausragten: Robert und Willi Schnabel, Ferdi Beller, Anton Bangert und Alfred Roos. Gelegentlich gab es auch Reibereien mit den Spielern des "Freien Turn- und Sportverein" der mehr sozialdemokratisch orientiert war und dem der Sportplatz an der Feldstraße gehörte. 1931 musste sogar der Bürgermeister Emil Becker ein Machtwort sprechen. Beide Vereine wurden 1933 verboten.
|
|
|
|
Das älteste Mannschaftsfoto vom Anspacher Fußball. Es zeigt die Mannschaft des „Roten Sports“ der Anspacher aus den Jahren 1930bis 1933. Aufgenommen auf dem ehem. Sportplatz an der Feldbergstraße. Zu erkennen sind v..l.n.r.: 1. Vors. Adolf Wick, Gastspieler nn, Willi(?) Baum, Adolf Roos, nn, Anton Bangert, Torwart Rudi („Charly“) Schnabel, Willi Weber (?), nn, Otto Wust, Vetter, Willi Schnabel, Peter oder Alfred Roos.
|
|
|
|
Wer von nun an Fußball spielen wollte, musste sich im Reichssportbund "gleichschalten" lassen. Dies kam für die Anspacher Fußballer zunächst nicht in Frage. Erst 1937 wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen, wofür sich Robert Haag und Willi Keller besonders engagierten.
Die Fußballer erreichten als "KdF-Sportverein" 1939/40 einen sportlichen Höhepunkt. Damals spielten die in Anspach stationierten Alfons Moog, ein Nationalspieler (VfL 99 Köln), Woiwode aus Wien und Josef Herberger, der gleichnamige Neffe des späteren Bundestrainers, in der Anspacher Mannschaft. Dennoch sanken die Aktivitäten mehr und mehr ab. Immer mehr Spieler wurden zum Militär eingezogen, viele der aktiven Fußballer kamen aus dem Krieg nicht zurück.
|
|
|
Die Fußballmannschaft 1946/47
|
|
Die Fußballmannschaft 1946/47 v.l.n.r. hintere: Reihe: Adolf Wick, Kurt Jäger, Wilhelm Schnepper. Helmut Trenczek, Reinhold Völkel, mittl. Reihe: Heinz Höser, Anton Schymik, Franz Böhm, vordere Reihe: Franz Meineke, Kurt Henrici, Walter Feger
|
|
|
|
Nach dem 2. Weltkrieg
|
Fußballer veranstalten nach dem Zweiten Weltkrieg die erste Fastnachtsveranstaltung und das erste Dorffest
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Ballsport in Anspach zuerst durch den Fußball wieder belebt. Herausragende Spielerpersönlichkeiten waren damals Ferdi Beller, Alfred Roos und Karl Kappert. Ferdi Beller, aus Offenbach nach Anspach gezogen, war es auch, der 1946 mit einem Kappenabend den „Fußballer-Rosenmontag“ ins Leben rief, der bis in die Neunziger Jahre die Haupteinnahmequelle der Abteilung darstellte. Er initiierte auch 1949 das erste Dorffest nach dem zweiten Weltkrieg, es war eine Zeltkerb. Der Festplatz war da, wo sich heute unser Kunstrasenplatz befindet. Da es noch kein Zeltgerüst zu mieten gab, zimmerten sich die Fußballer selbst die Zeltpfähle und –Stangen und verkauften sie anschließend an die Firma Urban (heute „Getränkedomizil“) Die Frankfurter Neue Presse schrieb: „Mehr als 1500 zogen mit im Festzug!“.
1952 übernahm F. Abersfelder (FC 04 Oberursel) das Training. 1955 wurde er abgelöst von R. Ulitzka, der bis 1957 die Mannschaften betreute. 1958 kam der Abstieg aus der A-Klasse und es konnte nur mit Mühe der Verbleib in der B-Klasse gehalten werden.
|
|
|
Neubau der Sporthalle
|
|
Im Jahre 1954 wurde mit dem Neubau der Sporthalle begonnen. Auch viele Fußballer beteiligten sich an der weitestgehend in Eigenhilfe erstellten Sportstätte. Das ehemalige Anspacher Bauunternehmen Adolf Henrici und Sohn hat sich hier besonders verdient gemacht. In den 60iger Jahren ging die Halle von der SG Anspach in den Besitz der Gemeinde Anspach über.
|
|
|
|
Seniorenmannschaften Mitte der fünfziger Jahre
|
|
1. Mannschaft Mitte der Fünfziger Jahre v.l.n.r. Wilhelm Schnepper, Hans Müller, Siegfried Hofmann, Waldemar Hoffmann, Reinhold Schnabel, Theo Rausch, Herbert Lauer, Heinz Lauer, Willi Höser, Heinz Höser, Ernst Engel,: Siegfried Hofmann, Theo Rausch, Bert Günther, Hans Neumann, Hans Keller, Heinz Lauer, Heinz Höser, Hans Müller, Otto Ernst, Wilhelm Schnepper, Ludwig Koch
|
|
2. Mannschaft Mitte der Fünfziger vor dem Rohbau der ersten Baustufe der Turnhalle an der Friedrich Ludwig Jahn Straße: v.l.n.r.: Franz Böhm, Otto Ernst, Heinz Born, Hubert Gierth, Friedel Hofmann, Karl Schock, Bert Günther, Hans Neumann, Eugen Ernst, Gerhard Weber
|
|
|
|
2. Fußballmannschaft 1960
|
|
Vor der neuen Turnhalle gratuliert die 2. Fußballmannschaft der SGA (r.) der 2. Mannschaft des SV Steinbach zur Meisterschaft
|
|
|
|
2. Platz in der B-Klasse 1962
|
Nach Auf- und Abstieg formierte Otto Ernst 1959 eine neue Mannschaft, die er bis 1962 als Trainer führte und den 2. Platz in der B-Klasse errang. Die vorzügliche Jugendarbeit unter Otto Ernst und Erwin Schmidt schuf die Grundlage für die Aufwärtsentwicklung über die 100-Jahrfeier der Sportgemeinschaft Anspach ( SGA ) 1962 hinaus.
|
|
|
100 Jahre Sportgemeinschaft Anspach 1962
|
|
|
Die Fußballabteilung der SGA beim Festzug 1962, anlässlich des 100-jährigen Jubiläumsfestes der Sportgemeinschaft Anspach
|
|
|
|
Meister B-Klasse 1963 und A-Klasse 1969
|
Meisterschaft der B-Klasse 1963 und Meister der A-Klasse 1969
1962 übernahm Theo Lakenberg (SG Kirdorf) das Training der Seniorenmannschaften und gewann 1963 überlegen die Meisterschaft der B-Klasse Obertaunus-Usingen. Die Presse schrieb: „Die SGA, vom Beinaheabsteiger zum Meisterschaftsfavoriten“ Meister B-Klasse 1962/63, v.l.n.r. stehend: Born, (1. Vors.) Ernst (Spielaussch.) Lakenberg (Trainer) Weber, Börner,. Jack,Zucker,Schymik, Büttner, Göbel (Vorst.), Schmidt Höser, Jäger (alle Spielausschuss) unten: Weber, Ernst, Henrici, Kohlert, Jäger, Schnabel, Trybeck, Reichhard, Hans Keller
1967 übernahm der Spieler Gerd Börner den Trainingsbetrieb. Eine ständige Leistungssteigerung führte zur überlegenen A-Klassen Meisterschaft und zum Aufstieg in die Bezirksliga. Wenige Wochen später gelang derselben Mannschaft auch noch der Gewinn des Kreispokals, womit die Anspacher Mannschaft sich als beste im Kreis Usingen herauskristallisierte.
1968/69 Meister A-Klasse und Aufstieg in die Bezirksklasse: v.l.n.r., hintere Reihe: Henrici, (Spielaussch.), Jäger, Hartmann, Büttner, Bangert, E.Weber, Leckzut, Schymik, Günther, Graser, kniend: Foussini, Hoffmann, Börner (Spielertrainer), Kutt, Müller, Meyer, Warz, Reichhard
Nach dreijähriger Zugehörigkeit in der Bezirksliga Ffm.-West musste die SGA wieder absteigen. Während dieser Zeit erlebte Anspach einen regelrechten Zuschauerboom. 500 Zuschauer waren zuhause keine Seltenheit. Der Abstieg war auf Dauer gesehen unvermeidlich, da einige Leistungsträger den lukrativen Angeboten anderer Vereine nicht widerstehen konnten und der SGA den Rücken kehrten. Gerhard Müller, eines der größten Anspacher Talente. stand kurz vor dem Sprung ins Profilager bei Eintracht Frankfurt. Großes Verletzungspech ließen diesen Traum leider platzen.
|
|
|
1971 Neuer Hartplatz wird eingeweiht
Am 3. Oktober 1971, wurde der Sportplatz nach knapp dreimonatiger Bauzeit eingeweiht. Aus dem einst ruinierten Rasenplatz war ein Hartplatz geworden, der den Ansprüchen der damaligen Zeit gerecht wurde. In den 70iger Jahren konnte trotz einiger guter Platzierungen im oberen Drittel der A-Klasse Friedberg-Hochtaunus der Wiederaufstieg nicht realisiert werden. In einigen Spielzeiten musste sogar der Abstieg mit viel Kampfkraft verhindert werden. Lediglich die 2. Mannschaft konnte sportliche Erfolge erzielen und holte insgesamt sechsmal (!) die Meisterschaft der A-Klassen Reserven. Viele bekannte und hoch qualifizierte Trainer führten unsere Mannschaften in der Folgezeit. Stellvertretend seien hier erwähnt: Herbert Brinkmann, Emil Flohr, Dietmar Jung, Willi Wehner, Ernst Graser, Emil Schmidt, Gerhard Müller, Julius Schobert, Werner Burggraf, Hans Henchen und Axel Hofmann. 1982 Kreispokalsieger
Unter Trainer Jürgen Kesper wurde 1981/82 der bis dahin größte Erfolg der Vereinsgeschichte errungen. Am 11. Juni 1982 gewann die SG Anspach vor 250 Zuschauern auf dem Wehrheimer Sportplatz mit 3:1 gegen die TG Wernborn und wurde Kreispokalsieger . Das Jahr 1983 brachte den Umbruch in beiden Senioren-Mannschaften. Mehrere ältere Spieler, u.a. Norbert Rodeck (über 800 Spiele ) und Manfred Gründler (über 700 Spiele) hörten mit dem aktiven Fußball auf. Nach mehr als 2 ½ jähriger Trainertätigkeit wurde Jürgen Kesper von Julius Schobert abgelöst. Bereits im Januar 1984 trennte man sich wieder von J. Schobert. Als Spielertrainer übernahm Werner Burggraf nun das Traineramt. 1986 wurde die neue A-Liga Hochtaunus gegründet. Für die Achtziger Jahre ein Novum war die Tatsache, dass die SGA über zwei spielstarke und sehr erfolgreiche Soma-Mannschaften verfügte. Das Kalenderjahr 1988 war für die Abt. Fußball in der Tat kein leichtes Jahr. Zunächst kündigte uns der Nachbarverein SG Hausen nach 17 Jahren der Zusammenarbeit im Jugendbereich die Jugendspielgemeinschaft, dann verloren wir in der Stunde der Freude, nach dem Klassenerhalt der 1. Mannschaft , unser verdienstvolles Vorstandsmitglied Gerhard Nöll durch einen tragischen Verkehrsunfall. In 1989 wurde rechtzeitig zum Rundenbeginn der neue Kunstrasenplatz fertig gestellt. In der Spielzeit 1989/90 war die SGA in der Relegationsrunde zum Abstieg verdammt, wobei Trainer Jürgen Kesper vorzeitig die Mannschaft verließ.
|
|
|
1990 Gründung des JFC Jugendfußballclub Neu-Anspach
Der JFC wurde 1990 als Jugendfußballclub Neu Anspach der Hauptvereine SG Anspach, SG Hausen und SG Westerfeld gegründet, um eine größere Effektivität in punkto Jugendarbeit zu erreichen. Er ist als Nachwuchsabteilung der örtlichen Fußballvereine anzusehen. Nach dem 18. Lebensjahr können sich die Jugendlichen entscheiden, in einem der beiden Hauptvereine weiter zu spielen. Der JFC spielt mit über 360 Jugendfußballern und ist damit der größte Jugendfußballverein des Hochtaunuskreises. Gespielt wird z.Zt. in 7 Altersklassen mit 18 Mannschaften, die von 41 Betreuern trainiert werden.
|
|
|
1991 Meister der Fußball-A-Liga
Dem neuen Trainer Hans-Jürgen Glaßner gelang der sofortige Wiederaufstieg, mit einer grandiosen Saisonbilanz von nur einer Niederlage in 22 Punktspielen. Die Zugehörigkeit in der neu benannten Bezirksliga dauerte aber nur eine Saison und der Weg führte unter den Trainern Manfred Gründler und Norbert Hartzke in die Kreisliga A zurück.
1991, Meister B-Klasse. Nach nur einem Jahr Zugehörigkeit, Meister B-Klasse, auf dem Bild sind u.a. zu erkennen: Albert, Solbrig, Siranovic, Matthäus, Schmal, Rudolf, Meyer, Henrici, Bardetzko, Trainer Glasner, Maurer, Weber, Fan Bormann, Nickel, Santowski, T. Nickel, S. Müller
In der Folgesaison wurde unter Uwe Günther der 2. Tabellenplatz erreicht, der zum Aufstieg in die aufgestockte Bezirksliga Hochtaunus berechtigte. Der schon seit Jahren andauernde Konflikt mit einem Nachbarn, endete 1997 vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt. Nur unter strengen Auflagen durfte der Spielbetrieb fortgesetzt werden. Das gesamte Vereinsleben wurde und wird bis heute durch dieses Urteil erheblich beeinträchtigt. Als Trainer waren in den Neunzigern Marcus Hudert, Bernd Becker, Manfred Gründler, Herbert Rübsam, Norbert Rudolf sowie Jürgen Loos tätig.
Vom 5. bis 7. Juni 1998 feierte die SGA auf unsere Sportanlage „90 Jahre Fußball in Neu-Anspach“, wobei die akademische Feier im Festzelt am Waldschwimmbad stattfand. Unter der Schirmherrschaft unseres langjährigen Spielers und Sponsors Reinhold Jäger wurden folgende Mitglieder mit dem Ehrenbrief des Hessischen Fußballverbandes geehrt:: Manfred Gründler, Hans Perner, Norbert Rodeck, Norbert Rudolf, Hans Bardetzko, Ernst Graser, Reinhold Jäger, Kurt Henrici, Ivan Siranovic und Wolfgang Niemeyer. Sportlicher Höhepunkt war ein Spiel des amtierenden deutschen Frauenfußballmeister FFC Frankfurt gegen den FCA Darmstadt.
|
|
|
Das neue JahrtausendDas neue Jahrtausend begann mit der Trennung von Trainer J. Loos. Als Interimstrainer übernahmen Norbert Rudolf und Jürgen Walker die Betreuung der Mannschaft. Mit einer beispiellosen Erfolgsbilanz von 15 Punkten aus den letzten 6 Spielen wurde der Verbleib in der Bezirksliga gesichert. Im Jahr 2001 bekam der Kunstrasenplatz endlich einen neuen Belag. Die nächsten Jahre gestalteten sich sportlich sehr schwierig. Nach den Trainern, W. Stalter, Winkler und Hans Henchen konnte der Abstieg 2003 aus der Bezirksliga nicht verhindert werden.
In der Saison 2003/04 wurde mit Bernd Lehmann (ein Glücksfall für die SGA) ein Trainer verpflichtet, der es verstand viele junge Spieler in die Mannschaft zu integrieren. Im Jahr 2004 gelang der sofortige Aufstieg in die Bezirksliga. Im Jahr 2005 erreichte man bereits den 4. Platz in dieser Liga. Der Höhenflug der Mannschaft setzte sich im Jahr 2006 fort und man erreichte den 2. Tabellenplatz der zur Relegation in der Bezirksoberliga berechtigte. In der Relegationsrunde erlebte man alles, was die Faszination Fußball so ausmacht. Nach einem 3:2 gegen den KSV Tempo Frankfurt verlor man das 2. Spiel mit 2:9 gegen den TSV Bad Nauheim. Im alles entscheidenden 3. Spiel gewann man 2:1 (Tore: Perner, Riemann) gegen Kronberg, was dann auch den Aufstieg in die Bezirksoberliga Frankfurt/West (BOL) bedeutete.
In der BOL musste man dann aber feststellen, dass den jungen Spielern die Erfahrung fehlte, in dieser Klasse mitzuhalten. Im Herbst trennte man sich von Bernd Lehmann, der mit der ersten und zweiten Mannschaft jeweils zwei Meisterschaften zu verzeichnen hatte(!). Als neuer Trainer übernahm Jürgen Loos (wieder) die Leitung der Mannschaft. In der Winterpause wurde die Mannschaft mit insgesamt 4 Spielern verstärkt. Nach einer tollen Rückrundenserie wurde im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten Victoria Preußen Frankfurt der Klassenerhalt in der Bezirksoberliga geschafft.
Auch die 2. Mannschaft bereitete uns einige sportliche Erfolge. Von der C-Klasse im Jahr 2004 konnte man jedes Jahr aufsteigen und spielt seit 2006 in der A-Klasse Hochtaunus.
In der Mitgliederversammlung 2007 wurde ein komplett neuer Abteilungsvorstand gewählt. Werner Rappold, insgesamt 16 Jahre lang Vorsitzender der Fußballabteilung kanditierte nicht mehr. Für ihn übernahm Andreas Krautwald die Abteilungsleitung, Den Vorstand komplettieren: Michael Caspari (Stellvertretender AL) Dennis Maass (Kassierer) sowie Horst Kurz (Jugendleiter). Mit Schriftführer Frank Henchen ist nur ein Mitglied des alten Abteilungsvorstandes verblieben.
Der Aufstieg zur BOL ist geschafft: Stehend: Dietmar Druschel (Spielausschuss) Murat Kaya, Sebastian Donath, Timm Reinders, Sinan Parmaksiz, Steffen Perner, Florian Sroka, Co-Trainer Jürgen Walker, Ruben Morschhäuser, Michael Riemann, Trainer Bernd Lehmann, kniend: Thomas Garcia, Mohamed Elmahoui, Felippe Vieira, Jörg Pohl, Christian Rodeck, Benjamin Allenstein, Sitzend: Ramat Qaiumi Bei Redaktionsschluss dieser Festschrift im Januar 2008 steht die erste Mannschaft mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer auf Rang 3 der BOL-West. .
PS: Gerne verweisen wir auf unsere Homepage www.100-jahre-fussball-sg-anspach.de/. Hier finden Sie noch mehr Bilder, Geschichten und Anekdoden aus unserer hundertjährigen Geschichte.
|
|
|
(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten |
|
Diese Seite drucken
|